Nachhaltig durch den Sommer? Geht ganz einfach.
Statt in den Flieger zu steigen, nimm doch einfach die Bahn – zum Beispiel an die Ostsee oder in den Harz. Und die Urlaubsgarderobe? Kommt natürlich aus dem Second Hand-Shop.
Wir haben dir ein paar clevere Tipps zusammengestellt, mit denen dein Sommer nicht nur schön, sondern auch richtig nachhaltig wird. Los geht’s!


Ein neues Sommerkleid – aber bitte nachhaltig? Kein Problem. Heute ist es einfacher denn je, den Kleiderschrank bewusst und stilvoll aufzufrischen.
Der Fair Fashion-Markt wächst – aber noch nachhaltiger ist es, Kleider Second Hand zu kaufen. So nutzt du, was schon da ist, und hältst die Kreislaufwirtschaft am Laufen.
Oft sind die Stücke kaum getragen, super in Schuss – und mit ein paar Handgriffen kannst du sie sogar individuell anpassen.
Wenn deine Sommerkleider wieder Sonne sehen, freuen sich nicht nur dein Stil – sondern auch Umwelt und Ressourcen.

Flugreisen hinterlassen Spuren – und nicht nur im Sand. Wer auf Nachhaltigkeit achtet, muss nicht um die halbe Welt fliegen, um den Sommer zu genießen.
Staycation heißt das Zauberwort: Urlaub vor der eigenen Haustür – und der kann richtig schön sein.
Wie wär’s mit einer Bahnreise an die Nord- oder Ostsee, einer Wanderung im Harz, Paddeln im Spreewald oder einem Abstecher in die bayerischen Voralpen?
Auch ein Städtetrip innerhalb Deutschlands ist eine tolle Option:
Hamburg, München, Berlin, Köln, Leipzig, Heidelberg oder Lübeck – da gibt’s noch viel zu entdecken.
Nachhaltig reisen heißt nicht verzichten – sondern bewusster genießen.

Im Sommer braucht der Körper mehr Flüssigkeit – klar, wir schwitzen mehr. Statt also zur Limo aus dem Supermarkt zu greifen, mach dir deine Erfrischungsgetränke einfach selbst – aus regionalem Obst wie Kirschen, Pflaumen oder Äpfeln.
Auch beim Eis gilt: Selbstgemacht schmeckt besser – und ist nachhaltiger. Du brauchst nicht mal eine Eismaschine – das spart Strom, Müll und unnötige Verpackung.
Tipp: Füll deine Limo oder Eistees in wiederverwendbare Glasflaschen ab. Sie sehen gut aus, halten lange – und schonen die Umwelt. So wird’s ein Sommer voller Geschmack – ganz ohne Plastik.

Sommerzeit ist Grillzeit – und für viele heißt das: Fleisch. Doch wer nachhaltig leben will, kommt am Thema Fleischkonsum kaum vorbei. Die Produktion belastet Umwelt und Klima, vor allem durch den Ausstoß von Methan durch Nutztiere.
Aber Grillen geht auch anders – und richtig lecker.
Wie wär’s mit fleischlosen Würstchen, Grillkäse, Maiskolben oder gefüllten Champignons? Schmecken super, sind schnell gemacht – und schonen Tier und Umwelt.
Tipp: Einfach mal ausprobieren – vielleicht wird dein nächstes BBQ ganz von allein zum neuen Lieblingsklassiker.

Sonnencreme ist im Sommer ein Muss – aber bitte nicht auf Kosten der Umwelt. Viele herkömmliche Produkte enthalten Chemikalien, die weder deiner Haut noch Gewässern guttun.
Die bessere Wahl: rifffreundliche Sonnencreme. Achte beim Kauf auf entsprechende Hinweise – so schützt du dich und gleichzeitig unsere Meere.
Tipp: Auch Himbeersamenöl gilt als natürlicher UV-Schutz – besonders geeignet für empfindliche oder allergische Haut.
Und wer möglichst wenig Sonnencreme nutzen will: Ab in den Schatten oder leichte, schützende Kleidung tragen – das entlastet Haut und Umwelt gleichermaßen.

Lange Sommerabende? Perfekt, um draußen Zeit zu verbringen. Statt auf dem Sofa zu liegen, schnapp dir ein gutes Buch und mach’s dir im Park, im Garten oder auf der Wiese gemütlich.
Drinnen bleiben kannst du immer noch im Winter – jetzt heißt’s: Raus an die frische Luft!
Ganz nebenbei: Je mehr Zeit du draußen verbringst, desto weniger Strom verbrauchst du drinnen – und tust der Umwelt etwas Gutes.
Lesegenuss + Sonnenlicht = doppelt nachhaltig.

Ein Blumenkranz bringt Sommerlaune pur – und weckt den inneren Hippie.
Statt verblühte Balkonblumen einfach welken zu lassen, mach was Schönes draus: Binde dir einen dekorativen Kranz und schenke den Blüten damit ein zweites Leben.
So hast du nicht nur länger etwas davon, sondern setzt auch ein kleines Zeichen für mehr Wertschätzung im Alltag – und für Nachhaltigkeit mit Stil.

Ob Stechmücken, Ameisen oder Fliegen – im Sommer sind sie leider mit dabei.
Zum Glück lassen sich die kleinen Plagegeister auch auf natürliche Weise fernhalten – ganz ohne Chemiekeule.
Ameisen mögen Lavendel, Minze oder frische Zitronenschalen gar nicht. Einfach entlang ihrer Laufwege auslegen – schon bleiben sie fern.
Stechmücken reagieren empfindlich auf ätherische Öle aus Zitronengras, Eukalyptus, Zimt oder Nelken.
Diese kannst du in verdünnter Form direkt auf die Haut auftragen – schützt effektiv und riecht auch noch angenehm.
Natürlich wirksam – und besser für dich und die Umwelt.

Nachhaltiger essen, wohnen, putzen, leben – und das in nur 48 Stunden? Klar geht das!
Such dir für die nächsten zwei Tage je 3 Ideen aus unserer Liste – oder mehr – und mach mit bei der 48h Challenge.
Klein starten, groß wirken – los geht’s!

Papiertonne ständig voll? Dann wird’s Zeit, den Papierverbrauch zu reduzieren.
Das spart nicht nur Aufwand beim Entsorgen – sondern tut auch der Umwelt richtig gut. Hier kommen ein paar einfache Tipps, wie du deinen Papierverbrauch sofort senken kannst.

Sauber machen – und zwar weltweit.
Jedes Jahr am dritten Samstag im September ist Cleanup Day. Millionen Menschen in über 160 Ländern machen mit – allein 2020 waren es rund elf Millionen Teilnehmende. Das Ziel: Unsere Welt ein Stück sauberer, gesünder und grüner machen. Und jede helfende Hand zählt.