Online shoppen? Macht Spaß, spart Zeit – und oft auch Geld. Aber passt das eigentlich zur Idee von Nachhaltigkeit? Immer mehr Menschen stellen sich genau diese Frage – und achten auch beim Klick auf den Bestell-Button auf ihren ökologischen Fußabdruck.
Wer bewusst konsumieren und trotzdem nicht auf den Komfort verzichten will, kann einiges beachten. Denn ja: Nachhaltiges Onlineshopping ist möglich – wenn man weiß, worauf es ankommt.
Die Wahl des Shops spielt eine entscheidende Rolle, wenn es um nachhaltiges Onlineshopping geht. Klar, viele orientieren sich zuerst am günstigsten Preis – verständlich. Doch wer wirklich nachhaltig kaufen möchte, sollte nicht nur vergleichen, sondern auch hinterfragen:
Wie transparent ist der Händler? Woher stammen die Produkte? Und wie wird versendet?
Ein kurzer Check lohnt sich – und macht aus dem reinen Einkauf eine bewusste Entscheidung für Umwelt und Fairness.
Produktion – wo produziert der Händler die Ware? Das Label allein zählt nicht, denn eine Bio-Jeans, die in Pakistan gefertigt wird, hat dennoch eine schlechte Ökobilanz. Es sollte immer auf regionale oder wenigstens eine europäische Herstellung geachtet werden.
Label – an welche Bündnisse ist der Shop angeschlossen? Engagiert sich der Händler in nachhaltigen Projekten?
Auch die Wahl der Suchmaschine kann schon nachhaltiger sein. Einige Suchmaschinen, wie zum Beispiel ecosia.de spenden Teile ihrer Einnahmen an nachhaltige Einrichtungen und Projekte.
Wer kennt’s nicht? Vier Teile bestellt, alle kommen gleichzeitig – aber in vier verschiedenen Paketen. Statt einem Karton mit allem drin, bringt der Lieferdienst gleich mehrere Einzellieferungen. Mit unnötigem Füllmaterial, viel Verpackung – und noch mehr Luft.
Das geht auch anders: Viele Shops bieten beim Bestellabschluss die Möglichkeit, alle Artikel in einer gemeinsamen Lieferung zu bündeln. Ein Klick – und du sparst Verpackung, CO₂ und unnötige Wege. Ein kleiner Schritt mit großer Wirkung.
Den Einkauf im voraus planen – generell sollten Einkäufe zusammengelegt werden, wenn das möglich ist. Mittlerweile verbünden sich übrigens immer mehr Shops miteinander und stellen einen gemeinsamen Service zur Verfügung: Kauft der Kunde in Shop A beispielsweise einen Schal, so kann er direkt aus dem Bestellverfahren noch im angeschlossen Shop Marmelade und in Shop Nummer 3 Dekoartikel erwerben. Die Händler sammeln diese Bestellungen und versenden sie schließlich zusammen in einem Paket.
Einkäufe zusammenlegen – viele Shops bieten die Option, Einkäufe zusammenzulegen, sodass früher lieferbare Produkte nicht einzeln verschickt werden.
Es kommen immer mehr Lösungen ins Netz. Doch auch im eigenen Umfeld lässt sich vieles ändern, denn fast immer gibt es mehrere Personen, die bei einem Händler shoppen. Warum sollten diese Einkäufe nicht in einer Sammelbestellung zusammengefasst werden?
Leider hat sich eine Marotte eingebürgert. Hosen, Schuhe und andere Teile werden gleich in mehreren Größen geordert, denn ein Teil wird schon passen. Der Rest wird zurückgeschickt. Dass diese Form des Einkaufens nicht nachhaltig ist, ist klar. Daher:
Angaben genau lesen – die meisten Händler geben ganz klare Größenangaben und bieten oft sogar Maßtabellen an.
Kundenmeinungen lesen – gerade bei Kleidungsstücken helfen Kundenmeinungen. Schreiben mehrere Kunden, dass die Schuhe kleiner ausfallen und man eine Größe größer bestellen sollte, so ist dieser Ratschlag anzunehmen.
Weitergabe – natürlich kann immer mal ein Kleidungsstück nicht passen. Doch da die Rücksendefrist recht kulant ist, sollte vorab immer im Freundeskreis nachgefragt werden. Vielleicht passt der Freundin die Hose, die einem selbst eine halbe Nummer zu groß ist? Anonsten gibt es auch verschiedene Online-Anbieter, die Kleidung im gekauften Zustand ankaufen. So zum Beispiel auch auf momox, wo man das gebrauchte Kleidungsstück nur eingeben muss und schon einen festen Ankaufspreis erhält.
Echte Retouren, also defekte Ware oder Fehllieferungen, dürfen natürlich zurückgesandt werden. Es geht in erster Linie über diese Umkleidekabinen-Einkäufe, bei denen alles in den Warenkorb gelegt wird, was normalerweise mit in die Umkleidekabine käme.
Sie lassen sich nicht vermeiden, doch gibt es viele Händler mit wunderbaren Ideen. Sie alle bieten nachhaltige Verpackungen:
Gebrauchte Verpackungen – manche Shops bitten nicht nur ihre Kunden, Kartons und Füllmaterial wieder zurückzusenden, sie kaufen auch gezielt gebrauchte Verpackungen an.
Mehrweg-Verpackungen – gerade im Lebensmittelbereich sind die stabilen Boxen gefragt. Sie können sogar die Waren kühl halten. Ähnliche Boxen gibt es aber auch für andere Bereiche. Der Kunde zahlt Pfand auf die Box und kann diese nach dem Erhalt wieder abgeben.
Füllmaterial – Styropor und Luftbeutel sind absolut nicht mehr nötig. Nachhaltige Händler setzen auf Stroh, Popcorn (ungesüßt) und weitere natürliche Füllmaterialien.
Nachhaltige Händler erklären auf ihrer Homepage genau, welche Schritte sie in Bezug auf die Verpackung und Füllmaterialien unternehmen. Oft kann der Kunde bei der Bestellung auch gezielt angeben, welche Variante er bevorzugt.
Zustellung nach Hause ist bequem – aber nicht immer nachhaltig. Ganz vermeiden lässt sich das nicht, aber du kannst beim Onlinekauf bewusst Einfluss nehmen: Wähle einen Lieferdienst, der in deiner Region bevorzugt elektrisch oder emissionsarm unterwegs ist.
Auch die Nutzung einer Packstation macht Sinn: Sie verhindert Leerfahrten und Zweitzustellungen – gut für die Umwelt und oft auch für deinen Zeitplan.
Eine besonders clevere Lösung startete in München: Ein Start-up stellte Packstationen bereit, an die nicht nur Onlinebestellungen, sondern auch Einkäufe lokaler Händler geliefert wurden. Der Clou: Du konntest dort deine Pakete abholen und gleichzeitig Lebensmittel oder andere Waren entgegennehmen – inklusive Kühlung. Nachhaltig, praktisch – und ein Modell mit Zukunft.
Grundsätzlich ist es sinnvoll, möglichst viel gebraucht zu erwerben oder zu tauschen. Viele Apps erleichtern das Second-Hand-Geschäft online und auch auf Plattformen werden gebrauchte Artikel angeboten – darunter auch der Online-Shop medimops.de, wo man gebrauchte Bücher, CDs und Filme günstig kaufen kann.
Dennoch ist es natürlich hin und wieder notwendig, etwas neu zu erwerben. Nun gilt, nicht allein auf das Label zu achten, sondern gezielt auf die Qualität. Gerade langlebige Kleidungstücke sind wesentlich nachhaltiger als günstige Stücke, die nur eine Saison überstehen.
Wer nicht auf aktuelle Mode verzichten möchte, der sollte seine alte Bekleidung online gebraucht anbieten. Darüber freuen sich nicht nur die neuen Besitzer, auch der eigene Geldbeutel wird wieder gefüllt.
Es lässt sich nachhaltig im Internet einkaufen, oft sogar nachhaltiger als in der eigenen Region. Immerhin gibt es nicht überall Unverpacktläden oder nachhaltige Kleidungsgeschäfte. Allerdings dürfen gerade die Themen Verpackung und Transport nicht vernachlässigt werden. Glücklicherweise bieten viele Shops wie momox.at und momoxfashion.com tolle Lösungen und Kunden können längst auf Lieferdienste setzen, die sich der E-Mobilität verschrieben haben.
Nicht nur beim Onlinekauf lässt sich auf Nachhaltigkeit achten – auch der Umgang mit Dingen, die du nicht mehr brauchst, macht einen Unterschied. Bücher, CDs oder Kleidung müssen nicht im Müll landen. Bei momox kannst du genau solche Dinge weitergeben – einfach verkaufen, Platz schaffen und dabei sogar noch Geld für den nächsten nachhaltigen Einkauf verdienen. So bleibt alles im Kreislauf – und du handelst bewusst statt wegzuwerfen.

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